CO2-neutrale Website:  schrankwerk.de

CO2-neutrale Website: schrankwerk.de

Autos, Heizungen, Verbrennungsanlagen oder Produktionsstätten – sie alle verbrauchen Energie, um Wärme zu produzieren, einen Motor anzutreiben oder Güter herzustellen. Werden für die Energiegewinnung fossile Brennstoffe wie Erdöl oder Erdgas verwendet, wird CO2 freigesetzt, ein natürlicher Bestandteil der Luft und ein Treibhausgas. Eine zu hohe CO2-Konzentration in der Atmosphäre fördert den Treibhauseffekt und trägt zur Erderwärmung bei.

Für die meisten Menschen hat dies zunächst wenig oder gar nichts mit dem Internet zu tun. Doch stimmt das? Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie gerade CO2 freisetzen, während Sie diesen Text auf Ihrem Smartphone, Tablet oder PC lesen?

Die Klimainitative „CO2-neutrale Website“ berechnet die Emissionen der Website, um so einen Ausgleich zum CO2 Ausstoß zu leisten. Auch wir haben uns diesem Ziel angeschlossen und leisten unseren Beitrag, um mit unserer Website schrankwerk.de möglichst klimaneutral zu arbeiten.

Das Internet verursacht CO2-Emissionen

Auch das Internet ist ein Klimasünder – und nicht einmal ein kleiner! The Shift Project ist ein renommierter und vielbeachteter französischer Think Tank. Dieser setzt sich intensiv mit dem CO2-Ausstoß auseinander und kommt zu der Erkenntnis, dass das Internet für 3,7% der weltweiten CO2-Emission verantwortlich ist. Aufgrund steigernder Investitionen in den Ausbau von künstlicher Intelligenz (KI) und Digitalisierung rechnet das Projekt sogar mit einer Verdopplung bis 2025.  

Tipp: Verwenden Sie als Firefox als Browser? Dann testen Sie doch mal die „Carbonalyser“ Browser-App von The Shift Project. Über die App können Sie nachvollziehen, wie viel CO2 Ihre besuchten Seiten produziert haben. Ein tolles Tool, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welchen Einfluss die Internetnutzung auf den CO2-Ausstoß hat.

Nicht der Klick macht’s, sondern die Menge

Fakt ist: Jeder Klick, den Sie im Internet tätigen, hat zur Folge, dass CO2 ausgestoßen wird. Suchmaschinen-Gigant Google gibt an, dass jeder Klick ca. 0,2 g CO2 produziert. Allerdings stammen diese Angaben aus 2009. Der heutige Ausstoß sollte deutlich darunter liegen, da Technologien zur Energiegewinnung und Hardware effizienter geworden sind. Nun hören sich 0,2 g zunächst sehr gering an. Glaubt man Google, dann kommen pro Tag weltweit 33,5 Mrd. Klicks über die Suchmaschine zustande. Das bedeutet 700.000 kg CO2 pro Tag – eine deutlich erschreckendere Zahl!

Co2 neutrale Website

Wie viel CO2 wird bei der Internetnutzung ausgestoßen?

Leider gibt es noch keine verlässlichen Zahlen, für welche Menge CO2-Emissionen die Internetnutzung verantwortlich ist. Das Greenhouse Gas Protocol (GHG) ist ein internationales Berechnungstool für Treibhausgasemissionen. Dieses unterteilt drei verschiedene Kategorien (Scopes), in denen sich Emissionen einordnen lassen:

  • Scope 1 (u. a. Kraftstoffverbrennung)
  • Scope 2 (gekaufter Strom, Wärme und Energie)
  • Scope 3 (indirekte Emissionen der Wertschöpfungskette wie Abfallentsorgung, Pendlerverkehr etc.).

Die Emissionen Scope 1 und Scope 2 sind noch relativ einfach zu berechnen, bei Scope 3 ist es deutlich schwieriger. Der Grund: Unternehmen halten diese Zahlen, aufgrund geschäftlicher Strategien und Unternehmensgeheimnisse, noch weitestgehend unter Verschluss. Dabei sind vor allem diese Positionen zur Berechnung der internetbezogenen CO2-Emissionen essenziell – z. B. Kühlung von Serverräumen bei Google, der Bau von Rechenzentren, der tägliche Arbeitsweg von Mitarbeitenden. All diese Punkte müssten zu einer transparenten und nachvollziehbaren Aufstellung der CO2-Emissionen hinzugezogen werden.

CO2 Verbrauch bei digitalen Inhalten

So viel CO2 produziert…

  • eine Google-Suchanfrage: ca. 0,2 g
  • eine einfache E-Mail ohne Anhang: ca. 4 g
  • eine Stunde Videostream: 3.200 g
  • ein Besuch auf schrankwerk.de: ca. 0,75 g

Zum Vergleich: eine Autofahrt von einem Kilometer stößt ca. 150 g CO2 aus.

Laut eines Testlaufs auf websitecarbon.com produziert ein Websitebesuch auf schrankwerk.de weniger CO2 als 58% der restlichen getesteten Seiten. Das ist ordentlich und macht uns ein bisschen stolz. Genug ist es uns aber nicht! Deshalb haben wir uns bewusst dazu entschieden, aktiv unseren CO2-Fußabdruck zu verbessern. Der CO2 Ausstoß, den unser Onlineshop produziert, wollen wir kompensieren. Dazu arbeiten wir mit dem Anbieter CO2-Neutrale Website zusammen.

schrankwerk.de wird als CO2-neutrale Website zertifiziert

Um eine Website oder einen Onlineshop CO2-neutral zu betreiben, ist es notwendig, dass für den Betrieb der Website ausgestoßene CO2 kompensiert wird. Das übernimmt die CO2-neutrale Website. Doch wie funktioniert das Ganze? Woher wissen wir, wie viel CO2 schrankwerk.de verursacht?

Hieb- und stichfeste Werte für die Berechnungen zu erheben, ist (noch) nahezu unmöglich. Daher basieren viele Zahlen auf Schätzungen, Erhebungen und natürlich den Daten, die wir als Onlineshop den Kompensationsanbietern zur Verfügung stellen. Am Ende steht immer die Zertifizierung als CO2-neutrale Website.

Co2 neutrale website

Berechnung des CO2-Verbrauch auf schrankwerk.de

Ein wesentlicher Faktor für die Berechnung des CO2-Ausstoßes einer Website sind die Seitenaufrufe und die Zeit, die sich ein Besucher auf der Seite im Durchschnitt aufhält. Konkrete Zahlen, die schrankwerk.de betreffen, können wir an dieser Stelle aufgrund des Handelsgeheimnis und des Wettbewerbs nicht veröffentlichen. Als Grundlage für die Berechnungen werden die von Nielsen NetRatings, ein anerkannter Internet-Tracking-Service, statistischen Erhebung verwenden. Nielsen geht davon aus, dass ein Besucher ca. 60 Sekunden im Durchschnitt auf einer Website verweilt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Leistung, die der Server benötigt, der unseren Onlineshop hostet. Hier geht CO2-neutrale Website von ca. 200 Watt aus (bei einem 24-Stunden-Betrieb). Ebenso wird der Strom zum Betrieb von Endgeräten und Router eingepreist sowie die Leistung, die Datenkabel im Monat verbrauchen.

Um diese Leistung zu erzeugen, ist Energie nötig. Die Energieerzeugung verbraucht Ressourcen, die wiederum CO2 verursachen. Anhand dieser Schätzungen und Berechnung veranschlagt die CO2-neutrale Website einen Preis, den schrankwerk.de monatlich oder jährlich zahlen muss, um die CO2-Emission zu kompensieren.

Die CO2-neutrale Website unterstützt klimaschützende Projekte

Wie sieht die CO2-Kompensation ganz konkret aus? Schließlich wird durch das einfache Bezahlen eines Geldbetrags noch lange kein CO2 gebunden und ein CO2-neutraler Kreislauf eingerichtet. Unser Anbieter fördert mit den Beträgen soziale und klimaschützende Projekte auf der ganzen Welt, die es sich zum Ziel gesetzt haben, effektive Maßnahmen zur CO2-neutralisierung umzusetzen. Hier zwei Beispiel-Projekte, in die die CO2-neutrale Website investiert:

Windenergie in der Türkei: Im Zuge der Errichtung des Gökburun Wind Projekts wurden 20 Windkraftanlagen in Betrieb genommen. Diese produzieren ca. 300.000 Mwh pro Jahr. Sie sind wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen und erneuerbaren Energiegewinnung. Dadurch können Fossile Energieträger, die bei der Verbrennung CO2 freigesetzt werden, eingespart werden.

Wasserbrunnenprojekte in Simbabwe und Uganda: Das Geld fließt in Projekte, die mithilfe moderner Brunnenbohrtechnik einen leichten Zugriff auf sauberes Wasser ermöglichen. Denn besonders in den strukturschwachen und ländlichen Regionen haben noch nicht alle Menschen einen barrierefreien Wasserzugang. Verschmutztes Wasser muss gefiltert und abgekocht werden, was wiederum Energie verbraucht. Diese wird durch Brunnen mit sauberem Trinkwasser eingespart.

Fazit

Indem wir schrankwerk.de als CO2-neutrale Website zertifizieren lassen, tragen wir aktiv zur Kompensation von CO2 bei. Denn wir sind uns bewusst, dass die Einrichtung unserer Website und unseres Onlineshops das Treibhausgas CO2 ausstößt. Geeignete Gegenmaßnahmen, um CO2 wieder zu binden, möchten wir mit diesem Schritt unterstützen. Nachhaltigkeit und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen haben für uns als holzverarbeitendes Unternehmen oberste Priorität! 

Ihr schrankwerk Team

Bildquelle:

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