Planungstipps für kleine Räume

Blogserie „Planungstipps für spezielle Raumsituationen“

Wir haben in den letzten Wochen fleißig überlegt, mit welchen Themen wir Sie in unserem Blog in nächster Zeit glücklich machen können…? Das Ergebnis ist unsere Themenreihe „Planungstipps für spezielle Raumsituationen“, in der wir Ihnen hilfreiche Tricks für die Einrichtung Ihrer vier Wände an die Hand geben wollen. Denn nahezu jede Wohnung oder jedes Haus besitzt kleine „Einrichtungs-Problemzonen“, bei denen Sie mit Standardmöbeln oftmals nicht weiter kommen!

Wie man aus kleinen Räumen große Wohlfühloasen macht…

Zu wenig Stauraum, beengte Räume und nicht ausreichend Platz für neue Möbel… Wer kennt das nicht!?! Denn egal ob 1-Zimmer-WG-Appartement, in dem das ganze Leben auf wenigen Quadratmetern verstaut werden muss, oder großes Haus mit Keller, Garage und Garten: Spätestens mit wachsender Anzahl der Familienmitglieder wird jeder Wohnraum früher oder später IMMER zu klein. Aber kein Grund zu verzweifeln! Wir haben einige Tipps zusammen gestellt, die helfen, aus kleinen Räumen Großes herauszuholen!

1. Das richtige Maß finden
Oft neigt man dazu für kleine Räume auch entsprechend kleine Möbel zu nutzen. Diese passen dann zwar flächenmäßig gut in den Raum, sorgen allerdings auch für eine Art „Puppenhauseffekt“, wodurch das Zimmer optisch zusätzlich verkleinert wird und wichtiger Stauraum verloren geht. Nutzen Sie andersherum sehr große und wuchtige Möbel, wirkt der Raum schnell beengt und vollgestopft. Eine optimale Einrichtungslösung, welche möglichst viel Stauraum bietet und gleichzeitig kleine Räume größer erscheinen lässt, erfordert also ein wenig Fingerspitzengefühl und vor allem eine maßgenaue Planung. Mithilfe unseres 3D-Konfigurators können Sie Ihre neuen Maßmöbel genau nach Ihren Wünschen und Vorgaben planen und Sie ersparen sich dadurch im Nachhinein viel Ärger und Frust bei der Einrichtung!

2. Nutzen Sie den gesamten Platz und werdet kreativ!
Auch bei kleinen Raumverhältnissen findet der Kleiderschrank oder das Bücherregal meist an der (oftmals einzigen!) geraden Wand Platz, wodurch unnötig viel kostbarer Platz eingenommen wird. Die offensichtlichste Lösung ist aber gerade bei der Wohnungseinrichtung nicht immer die Sinnvollste! Vor allem auf den ersten Blick „tote“ Flächen wie Ecken, Nischen oder Dachschrägen, lassen sich durch ein maßgefertigtes Möbelstück sehr sinnvoll nutzen.

3. Denken Sie groß!
Alle Dinge, die nicht alltäglich benötigt werden, dürfen ruhig auch oberhalb der Griffhöhe untergebracht werden. (Bücher-) Regale lassen sich ausgezeichnet deckenhoch planen. Das ist nicht nur praktisch und schafft Stauraum, sondern sieht auch noch dekorativ aus! Auch zusätzliche Aufbauten für Schränke sind praktische Ordnungshelfer, in denen sich z. B. Bettwäsche, eine Reisetasche und vieles mehr verstauen lässt, ohne kostbaren Platz zu rauben.

4. Lassen Sie Ihre Möbel „schweben“
Wer am Boden nur wenig Platz hat, sollte die freien Flächen an der Wand nicht ungenutzt lassen! Hängeboards und -Regale sind nicht nur praktisch, sondern fungieren zugleich als schickes Deko-Element. So lässt sich platzsparend zusätzlicher Stauraum schaffen und über die Wanddekoration müssen Sie sich keine weiteren Gedanken machen.

5. Ordnung ist das halbe Leben…
… und gleichzeitig das oberste Gebot für die Einrichtung kleiner Räume! Gerade, wenn der gesamte Hausrat auf wenigen Quadratmetern untergebracht werden muss, ist dies aber nicht immer leicht! Nicht alles, was man zum Leben braucht, sieht besonders dekorativ aus und will offen in der Wohnung präsentiert werden. Praktische „Verstecke“, die sich hinter schlichten, eleganten Fronten verstecken sorgen dafür, dass es auch in kleinen Räumen aufgeräumt und ordentlich wirkt. Tipps für Ordnung im Kleiderschrank können Sie bei uns in vielen Blogbeiträgen nachlesen.

6. Farben und Licht gezielt einsetzen
Helle Möbel schaffen ein großzügiges Raumgefühl. Vor allem Creme- & Pastellfarben, helle Holzdekore, Grau und natürlich Weißtöne sind die richtige Wahl für kleine Zimmer. Achten Sie darauf, niemals zu viele Farben und Muster zu kombinieren. Ton in Ton wirkt harmonischer und ordentlicher. Wer mag, kann gerne gezielt Highlights setzen, z. B. durch farbige Dekorationselemente. Kleine Farbtupfer ziehen den Blick auf sich und lenken von der Raumgröße ab. Und auch Spiegel wirken wunder! Ein Spiegel, bestenfalls gegenüber einer Fensterfront montiert, schafft Weite und reflektiert das Tageslicht. Setzt zudem möglichst viele Lichtquellen ein und nutzt indirekte Beleuchtung, denn sobald das Licht nur von einer dominanten Deckenlampe ausgeht, hat dies den für kleine Räume negativen Effekt, dass das Licht gebündelt wird, der Blick sich auf die Raummitte fokussiert und die Wände optisch zusammenrücken.

Insidertipp: Manchmal ist es aufgrund der beengten Raumsituation nicht möglich, Drehtüren einzuplanen, die nach vorne geöffnet werden müssen. Unser Tipp in solchen Fällen ist der Einbau von Schiebetüren!

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag Mut machen, die „kleinen Einrichtungs-Problemzonen“ zu bekämpfen. Nutzen Sie die gemütliche Jahreszeit für die Planung Ihrer neuen Möbel und schauen Sie gerne einmal in unserem Onlineshop vorbei!

Viel Freude beim Einrichten wünscht Ihnen

Ihre Helena Brüggemeier

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