Wohntrend Japandi: Skandi-Look mit einem Hauch von Japan

Wohntrend Japandi: Skandi-Look mit einem Hauch von Japan

Haben Sie schon von Japandi gehört? Der junge Einrichtungsstil verbindet die erdige Ästhetik des Fernen Ostens mit dem kühlen Ambiente Skandinaviens! Denn wo der Norden auf Minimalismus setzt, legt Japan Wert auf natürliche Materialien und erdige Farben. Daraus entsteht ein mutiges Wohnkonzept gegen den hektischen Alltag.

Zwei Länder, ein Einrichtungsstil! Das ist die Botschaft, die hinter dem jungen Wohntrend Japandi steckt – und der holt sich die besten Ideen beider Raumkonzepte ins Portfolio: Die japanische Formensprache mit ihrer minimalistischen Inneneinrichtung und natürlichen Materialien. Und der skandinavische Stil mit seinem kühlen Look, der auf hochwertige und alltagstaugliche Möbel setzt.

Japandi-Möbel: funktional, elegant und zeitlos

Die kühlen Designklassiker Skandinaviens schmücken schon lange unsere Wohnzimmer. Das reicht von multifunktionalen Kinderstühlen über klassische Esstische aus weiß-gebeiztem Holz bis hin zu schlichten Stoffsofas auf schlanken Holzgestellen. Wir versichern Ihnen: Darauf müssen Sie bei Japandi nicht verzichten! Allerdings sollten Sie einige Akzente hinzufügen, die Sie bislang sicher nicht im Sinn hatten: Neben Skandi-Sofas platzieren Sie Stehlampen mit dunklen Lampenschirmen aus Papier. Und auf Sideboards in hellem Holz schaffen dunkle Vasen mit Bambus die gewünschte Zen-Atmosphäre.

skandinavisch loft

Hochwertige Materialien sind ein Muss. Das gilt insbesondere für die Möbel des täglichen Gebrauchs. Für andere Möbel gibt es in diesem Stil ohnehin keinen Platz. Denn die federleichte Inneneinrichtung Japans kommt typischerweise mit sehr wenigen Möbeln aus. Multifunktionale Möbel, niedrige Sitzgelegenheiten und filigrane Trennwände sorgen für den typisch japanischen Look. Und Skandinavien? Hier sind Esstische aus Massivholz, Designerstühle wie von Charles und Ray Eames und schlichte Regale wie von String ein Muss. Wer es besonders individuell und qualitativ hochwertig mag, lässt sich seine Möbel maßanfertigen.

wohnzimmer skandinavisch

Japandi-Dekoration: Weniger ist mehr!

Bei der Dekoration im Japandi-Stil gilt: Weniger ist mehr. Statt „bunt und laut“ steht Japandi eher für „schlicht und selten“. Konzentrieren Sie sich auf wenige, aber dafür außergewöhnlich Deko-Elemente – zum Beispiel einen originellen dreibeinigen Beistelltisch oder ein wandfüllendes Bild auf Leinwand. Entscheidend bei diesem Trend: Platzieren Sie Ihre Dekoration so gut wie möglich. Freie Wände und Ecken sind dabei gewollt und bringen die wenigen Accessoires erst richtig zur Geltung. Im Japandi-Stil kommen vor allem natürliche Materialien und Handgemachtes wie Geschirr aus Keramik und Steingut zum Einsatz. Auch für die Textilien werden überwiegend natürliche Stoffe wie Baumwolle, Leinen, Jute und Wolle verwendet – einfarbig oder mit dezenten Mustern. Gönnen Sie sich mindestens ein schlichtes schwarzes Möbelstück für Ihren neuen Wohnraum. Es wird alle Blicke auf sich ziehen und verleiht dem Raum Ruhe und Eleganz!

Japan und Skandinavien: Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Japan:

  • Filigrane Möbel aus dunklem Holz
  • Warme Farben, zum Beispiel Braun, Beige und Schwarz
  • Raumteiler
  • Lampen aus Holz und Papier

Skandinavien:

  • Funktionale Möbel aus hellem Holz
  • Kühle Farben, wie zum Beispiel Weiß und Blau, aber auch holzfarben
  • Luft und Licht im Raum
  • Designklassiker

Gemeinsamkeiten:

  • Hochwertige Materialien, zum Beispiel Massivholz und Designmöbel
  • Textilien aus natürlichen Stoffen wie Baumwolle, Jute, Leinen und Wolle
  • Wenige, auffällige Dekorationselemente
  • Schlichte und zeitlose Eleganz

Unser Fazit

Mit Japandi erobert ein weiterer Einrichtungsstil Deutschland – und das zurecht. Denn der kühle Stil Skandinaviens wird durch die satten, dunklen Farben des orientalisch-japanischen Designs ergänzt. Und zu einem stilvolle und gleichzeitig zeitlose Wohnambiente perfektioniert. Im Mittelpunkt: Ein Zuhause, in dem Körper und Geist zur Ruhe kommen.

Ihr schrankwerk-Team

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