40-jähriges Berufsjubiläum von Burkhard Greiwe: „Tischler zu sein erfüllt mich mit Freude und Zufriedenheit“

 

Wie sagt man so schön: Die große Liebe hält ein Leben lang. Im Fall von Burkhard Greiwe liegt eine große Leidenschaft in seiner Tätigkeit als Tischler. Seit 40 Jahren arbeitet er in dem Handwerksberuf, ganze 34 Jahre davon bei der Dickmänken GmbH. Kürzlich feierte Burkhard Greiwe sein Berufsjubiläum. Den besonderen Anlass haben wir genutzt, um mit ihm zu sprechen: über besondere Erlebnisse in seinem beruflichen Leben, wie eigentlich alles begonnen hat und wie er den Beruf Tischler in der heutigen Zeit bewertet.

 

Für die Firma Dickmänken steht fest: Solche Erfolgsgeschichten möchten wir als Arbeitgeber mit unseren Mitarbeitern und noch oft feiern. Herzlichen Glückwunsch Burkhard Greiwe!

 

Burkhard Greiwe ist Tischler aus Leidenschaft: Im August 2019 feierte er sein vierzigjähriges Berufsjubiläum. Eine herausragende und nicht mehr ganz alltägliche Leistung: Herzlichen Glückwunsch!

Allein 34 Jahre blieb Burkhard der Dickmänken GmbH treu – und macht einfach weiter! 

Dieser besondere und außergewöhnliche Anlass möchten wir nutzen, um mit Burkhard kurz in seine Vergangenheit als Tischler bei der Dickmänken GmbH zu schauen, den Blick direkt wieder nach vorn zu richten und zu erklären, wie die Dickmänken GmbH als Arbeitgeber solche Erfolgsgeschichten möglichst oft feiern möchten.

 

Im Gespräch mit Burkhard Greiwe

Burkhard, du bist nun über 40 Jahre Tischler, sogar ganze 34 Jahre davon bei Dickmänken. Kannst du nochmal kurz deinen Berufsweg beschreiben? Wie hat alles für dich angefangen?

 

Ich bin 1978 durch meinen Onkel, der auch von Beruf Tischler war, damals an die Firma Dickmänken & Lammers gekommen. Ich habe schon im Oktober 1978 ein dreiwöchiges Schulpraktikum dort absolviert. Es hat mir im Praktikum viel Spaß gemacht, da die Arbeiten vielseitig waren, von der Herstellung und Montage von Kunststofffenster, bis hin zur Herstellung von Möbeln, Trockenbau und vieles mehr. 

 

Am 1.8.1979 fing dann meine eigentliche Ausbildung als Tischler an. Es gab damals noch diese gestreiften Tischlerjacken, kein Vergleich zu heute. Die kleinste Kleidergröße war mir noch viel zu groß. Ende Juli 1982 habe ich meine Ausbildung beendet und ich war noch bis April 1983 als Geselle bei der Firma Dickmänken & Lammers beschäftigt. Im Jahr 1987 hat sich die Firma Dickmänken & Lammers im Ladenbau einen Namen gemacht und ich wurde von meinem damaligen Chef, Heinz Dickmänken, angerufen, ob ich wieder anfangen wolle. Ich habe nicht lange überlegt und fing am 1.5.1989 als Tischler wieder an, wo ich bis heute noch angestellt bin.

 

Gibt es den einen besonderen Moment in deiner Berufstätigkeit, an den du dich gern zurückerinnerst? Irgendetwas, das dir besonders stark im Kopf geblieben ist?

 

Ein besonderer Moment war für mich, als die Mauer 1989 fiel. Dass die Baustellen nicht mehr vor der Haustür waren, und ich somit in anderen Städten und Ländern als Tischler arbeiten durfte – das waren für mich besondere Momente! 

 

In der Firma gab es für mich bis heute immer positive Veränderungen. Ob es der Umzug in ein größeres Gebäude zum Bauhof war, oder die erste CNC- Technik 1994 eingeführt wurde. Vor 30 Jahren war es für mich unvorstellbar, dass der Kunde mal ein Maßmöbel online passend für sich bestellen kann.

 

Was macht für dich überhaupt ein gutes Möbelstück aus? Was würdest du den Kunden raten, worauf sie beim Möbelkauf achten sollten?

 

Ein Möbel sollte ein gutes Design haben, zweckmäßig und von guter Qualität sein, und der ökologische und nachhaltige Aspekt darf nicht vergessen werden.

 

Was muss ein moderner Tischler heutzutage alles können? Was hat sich im Vergleich in der Branche zu früher geändert?

 

Früher habe ich noch einiges an Arbeitsvorbereitung selber gemacht, da war man von Anfang an mit dem Möbel vertraut, und man kannte jede Ecke und Kante am Möbelstück. In der heutigen Zeit gibt es eine Arbeitsvorbereitung durch einen Techniker im Büro, vieles geht sogar automatisch. In der Planung gibt es heute für alles eine 3D-Zeichnung. Das räumliche Vorstellungsvermögen wird nicht mehr abverlangt.

 

Hast du einen Rat oder Tipp, den du heute angehenden jungen Tischler*innen mit auf den Weg geben würdest? 

 

Ich arbeite tatsächlich viel mit Praktikanten zusammen. Natürlich frage ich auch, ob er Tischler werden möchte, oder etwas anderes erlernen möchte. Bis heute habe ich meinen Beruf als Tischler immer gerne ausgeübt. In all den Jahren war ich mit meinem Beruf sehr gut zufrieden. Mein Berufswunsch hat sich bis heute nicht verändert. Tischler zu sein erfüllt mich mit Freude und Zufriedenheit. 

 

 

Vielen Dank, Burkhard!

 

Burkhard Greiwe in jungen Jahren

 

 

Vier Jahrzehnte Tischler: Ein Vorbild für nachfolgende Generationen 

Die Dickmänken GmbH und schrankwerk.de schätzen das überaus große Engagement von Burkhard Greiwe, das er über all die Jahre für die Firma gezeigt hat, sehr. Natürlich hoffen wir, dass wir zukünftig als Arbeitgeber weiteren Kolleg*innen zu solchen Meilensteinen gratulieren können. Mitarbeiter wie Burkhard sollen ein Vorbild für nachfolgende Tischler- und Handwerks-Generationen sein!

 

Selbständigkeit, Verantwortung und Freiräume stiften Zufriedenheit 

Die Dickmänken GmbH  muss als Arbeitgeber selbst den Rahmen dafür schaffen, damit diese Leistungen möglich sind. Wir fördern daher verstärkt die Selbständigkeit unserer Mitarbeiter*innen. Wir motivieren sie, Verantwortung zu übernehmen und gewähren ihnen Freiräume, um eigene Projekte und Ideen zu verwirklichen –  insbesondere in der Zeit ihrer Ausbildung bei uns. Wir möchten so erreichen, dass unsere Mitarbeiter*innen zufrieden sind und sich wertgeschätzt fühlen.

 

Die Firma und eine Branche im stetigen Wandel 

In seinen vierzig Berufsjahren hat Burkhard Greiwe jede Menge Veränderungen und Entwicklungen erlebt, die die gesamte Branche aber vor allem auch die Dickmänken GmbH betreffen. Das Berufsbild des Tischlers hat sich drastisch verändert. Moderne, computergesteuerte Maschinen ergänzen heute die klassischen Tischlerfähigkeiten. 

Für junge angehende Schreiner bedeutet dies, andere Fähigkeiten zu erlernen, die früher keine oder kaum eine Rolle spielten. Um diesen Wandel auch generationsübergreifend zu vollziehen, bieten wir Auszubildenden eine fortschrittlich und kreative denkende Ausbildungsstätte, in der sie täglich an ihren Aufgaben wachsen können. 

Nur so können sich die Möbelbau-Branche und die Dickmänken GmbH weiterentwickeln und Vorbilder wie Burkhard Greiwe hervorbringen!