Natürlich dekorieren im Herbst

Natürlich dekorieren im Herbst

Das sind die schönsten Ideen zum Nachmachen aus der Natur

Sie lieben die Nebelschwaden am Morgen, das bunte Herbstlaub im Wald und Trockenblumen, die uns an warme Sommertage erinnern? Willkommen im Herbst. Wir haben uns umgeschaut und sagen Ihnen, wie Sie sich die bunte Jahreszeit ins Haus holen. Die Natur liefert dazu alle Ideen – natürlich dekorieren im Herbst!

Natürliche Materialien, recycelte Rohstoffe und bewusster Minimalismus – immer häufiger legen wir Wert darauf, dass wir uns mit Dingen umgeben, die einen nachhaltigen Charakter haben. Kein Wunder also, dass sich viele von uns die Natur ins Haus holen wollen, wenn es um Dekorationen geht. Egal, ob Kränze, Gestecke oder einfache Vasen: Die organischen und willkürlichen Wuchsformen von Bäumen, Sträuchern und Pflanzen stehen für Gemütlichkeit – und unterstreichen zahlreiche Wohnstile. Wir haben uns nach Ideen für eine Herbstdekoration umgesehen, die alle Sinne berührt.

Von weiß bis dunkelgrün: Zierkürbisse

Sie haben ganz recht: Ohne den Zierkürbis kommt eigentlich keine Herbstdekoration aus. Auf Märkten, Bauernhöfen und in Gärten dürfen wir ihre Formen, leuchtenden Farben von Orange bis Dunkelgrün und unterschiedlichen Größen bewundern.

Im Herbst werden sie zum Allrounder am Hauseingang, auf dem Sideboard oder als Tischdekoration zum Erntedankfest. Vor allem weiße Zierkürbisse – zum Beispiel der weiß gefärbte Zierkürbis Baby Boo – setzen nun einen neuen Akzent in der Herbstdekoration, den wir so noch wenig gesehen haben. Gerade für Menschen, die den nordischen Stil, den Shabby Shic oder Landhausoptik lieben, darf der weiße Kürbis im Herbst 2020 nicht fehlen.

Wie dekoriere ich ihn? Mehrere kleine Kürbisse ergeben auf einem Silbertablett zum Beispiel eine minimalistische Deko. Natürliche Arrangements für den Sofatisch entstehen mit Tannenzapfen, Eicheln und Moos aus dem Wald.

Sehr gefragt ist derzeit auch die Kombination mit Eukalyptus und grünen oder orangenen Kürbissen. Und ein einzelner großer Kürbis auf einem alten Terrassenstuhl begleitet die letzten Gartenblüher in den Winter. Auf Pinterest haben wir einige Ideen für Sie zum Nachmachen gesammelt.

Fragil und wunderschön: Hortensien

Sicher haben Sie in den vergangenen Wochen auch die wunderschönen Hortensiensträucher bewundert, die man überall in der Spätsommer-Sonne entdecken konnte. Warum also sich die Schönheit der Hortensie nicht ins Haus holen und als filigrane Schönheit bis in den Herbst bewahren. Denn die Hortensie sieht auch getrocknet wunderschön aus.

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Kugelig gesteckte Hortensiensträuße haben in kleinen Gefäßen eine schöne Wirkung. Eine einzelne langstielige Hortensie genügt, um einen alten Steinkrug zum Leben zu erwecken.

Wer mag, kann sich einen Kranz aus getrockneten Hortensien binden. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Metallring, feiner Draht, eine Schere und etwas grünes Floristikband. Den Metallring zunächst mit Floristikband umwickeln, getrocknete Hortensien behutsam in kleine Sträucher zerlegen und in Bündeln von 3-4 Sträuchern eng an den Draht binden. Stück für Stück weiterarbeiten, bis der Kreis dicht und geschlossen ist.  Schnell ein Bändchen befestigen und an die Haustür hängen.

Dekorieren im Herbst mit Naturprodukte aus Wald und Feld

Natürlich Dekorieren im Herbst – mehr geht nicht! Selbstverständlich hat die Natur noch mehr an Trockenblumen zu bieten – und die können Sie ebenso zauberhaft in Szene setzen. Gerade dann, wenn sich die Natur zur Winterpause schlafen legt, finden wir im Garten, auf der Wiese und im Wald wunderschöne Dinge, mit denen sich das Zuhause dekorieren lässt. Eicheln, Bucheckern, Kiefernzapfen, Kastanien, getrocknete Blütenstände oder knorrige Äste sind typische Findlinge aus dem Wald. Ein großes, mit Kastanien gefülltes Glas hat eine minimalistische Wirkung. Mit Bucheckern lassen sich wunderschöne Kränze zaubern.

Und Äste lassen sich mit ein wenig Geschick in Vasen arrangieren oder zum Mobile am Fenster umfunktionieren. Selbst gebastelte Pompons oder Origami-Schwäne machen daran eine tolle Figur.

Zum Dekorieren im Herbst schauen Sie sich ruhig auch in Ihrem eigenen Garten um: Wachsen bei Ihnen vielleicht Pampasgras oder andere filigrane Gräser? Auch sie eignen sich, um sie in einer rustikalen Bodenvase wunderschön in Szene zu setzen.

Ein Must-have ist auch Heidekraut. Ein kleines, mit Erika umwickeltes Windlicht versprüht als Tischdekoration ein romantisches Flair. Und getrockneter Lavendel und Weizen lassen sich kopfüber an die Wand hängen – und unterstreichen den Cottage-Stil.

Im Herbst einrichten

Sie finden auch, dass es kaum etwas Spannenderes gibt, als Tag für Tag die wechselhafte Natur zu beobachten: Den Nebel im Morgengrauen bei einer Tasse Kaffee, Regentropfen an der Fensterscheibe oder das Laub der Bäume, das vom Wind durch die Straße getragen wird? Darauf müssen Sie auch nicht im Herbst oder Winter verzichten und benötigen eigentlich nur einen schönen Platz am Fenster. Manchmal reicht schon ein gemütlicher Sessel, eine Holzbank mit Sitzkissen oder eine schmale Liege mit kuscheliger Decke vor dem Fenster, um sich einen Winterbalkon zu gestalten.

Sitzfenster – die Natur mit allen Sinnen genießen

Eine langfristige, aber wunderschöne Investition ist ein Zimmer mit Sitzfenster, in das man sich gemütlich kuscheln kann. Auch nachträglich lässt sich eine solche Fensternische mit maßgefertigten Möbeln, zum Beispiel einer Kombination aus niedrigen Kommoden und Regalen, zu einem solchen Wohlfühl-Ort umbauen.

In unserer Homestory hat sich Youtuberin Michaela Engelshow diesen solchen Traum verwirklicht. Hier geht es lang!

Ihr schrankwerk-Team

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