Pimp Your Room – mit einfachen Mitteln das Zimmer aufwerten

Pimp Your Room – mit einfachen Mitteln das WG Zimmer aufwerten

Vorrangig werden WG-Zimmer vor allem zweckmäßig eingerichtet. Und das ist vollkommen okay! Schließlich ist nach dem Auszug aus dem Elternhaus das Budget knapp und die Zeit, in der man in der WG wohnt, ohnehin auf die Studien- oder Ausbildungszeit begrenzt. Doch mit ein paar wenigen Tricks und Tipps lässt sich das eigene Zimmer ohne großen Aufwand in einen gemütlichen und erholsamen Rückzugsort verwandeln. Wir zeigen, wie sie Ihr Zimmer einfach aufwerten können.

WG-Zimmer aufwerten – platzsparend, individuell und günstig

Gibt es das perfekte WG-Zimmer? Das liegt wohl im Auge des Betrachters, ist es doch vor allem das Miteinander und das ganz eigene WG-Leben, was ein Zimmer perfekt macht. Dennoch wollen wir Ihnen drei „goldene Tipps“ mit auf den Einrichtungs-Weg geben, die Sie sehr nah heran an das optimal eingerichtete Zimmer bringen.

1. Auch wer nur wenige Dinge besitzt, braucht Stauraum. Liegen Dinge offen und wild verteilt herum, wirken kleine Zimmer sehr schnell unruhig. Für den Raum zugeschnittene Möbel wie Schränke, Regale und Kommoden bieten wertvollen Platz, um Hab und Gut unsichtbar zu verstauen.

2. 2-in1? 3-in-1? Wie auch immer, im WG-Zimmer sind multifunktionale Möbel ein Muss. Bett mit Bettkasten, ein ausziehbares Schlafsofa, eine Couchtruhe für Stauraum und ein Schreibtisch mit Aktenschrank und Schubladen für Schreibzeug – wer kreativ wird, profitiert von mehr Bewegungsfreiheit.

3. Kleine Zimmer mögen’s hell: Wählen Sie auf jeden Fall helle Wandfarben. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, dunkle und farbige Akzente zu setzen. Bleiben Sie zudem am besten in einer Farbfamilie, um das Zimmer nicht zu bunt zu gestalten. Regel: helle Grundfarbe + eine andere Farbe in drei Schattierungen.

Wohnzimmer mit Postern, Pflanzen und Couchtisch
Hell Farben und ein paar Akzenten setzen

Die richtige Möbelauswahl

Falls Sie noch ganz am Anfang stehen und keine Möbel aus dem alten Zimmer mit rüber nehmen, haben wir ein paar grundsätzliche Tipps für die richtige Möbelauswahl zusammengefasst:

Raumteiler nutzen

Ein Raumteiler, z. B. ein großes Regalsystem, trennt das Bett vom Schreibtisch ab. Arbeit und Schlafbereich werden so voneinander getrennt – auch für den Kopf ist das eine gute Sache.

Hoch hinaus beim Schlafen

Eine wirklich neue Idee ist das Hochbett zwar nicht, gehört aber unbedingt auf die Liste. Noch platzsparender geht es nicht! Darunter können Sie einen Kleiderschrank oder einen Arbeitsplatz integrieren.

Kleiderstangen nutzen

Noch besser: Ein Kleiderschrank mit vielen Kleiderstangen. Kleidungsstücke, egal ob Kleid, Hemd, Hose, Jacke oder Hemd, beanspruchen auf Kleiderbügeln weniger Platz als gefaltet in Fächern. Nutzen Sie z. B. einen schmalen, aber hohen Kleiderschrank mit Kleiderlift, Kleiderstangen und Hosenauszügen. Oder Sie platzieren die Kleiderstange oberhalb der Kommode.

Schreibtisch und Staufläche in Einem

Nutzen Sie einen ausklappbaren Sekretär als Schreibtisch. Ein Sekretär ist nicht nur überaus chic und elegant, sondern verfügt auch über zahlreiche Schubladen und Fächer, in denen Papierkram und Schreibzeug unterkommen.

Simple Ideen für ein gepimptes WG-Zimmer

Wandregal nutzen

Bücher, Deko und Zimmerpflanzen fühlen sich auf Wandregalen pudelwohl. So bleibt der Boden frei und die Wände werden gleich stilvoll in Szene gesetzt.

Helle Wandfarben

Wählen Sie immer eine helle Wandfarbe – z. B. Weiß, Hellgrau oder Pastelltöne. Natürlich können Sie auch Farbe ins Spiel bringen. In schmalen Räumen sind dunkel abgesetzte Stirnseiten vorteilhaft, da sie dem Tunneleffekt vorbeugen.

Gemütliche Sitzbänke

Eine super multifunktionale Lösung bieten Sitzbänke, die Sie u. a. mit einem Lowboard gestalten können. Einfach Kissen, Polsterbezüge oder schöne Kaschmirdecken darauf platzieren, schon kann es sich der Besuch gemütlich machen.

Räume größer wirken lassen mit Spiegeln

Nutzen Sie den vergrößernden Effekt von Spiegeln! Clever eingesetzt reflektieren Spiegel das Fenster und sorgen so dafür, dass das kleine WG-Zimmer größer wirkt. Nur aufpassen, dass gegenüber nicht der wuchtige Kleiderschrank steht.

Erinnerungen in einer Galerie darstellen

Statt Deko, Grafiken und persönliche Dinge wie Urlaubsbilder oder Fotos von Familien und Freunden überall im Zimmer zu verteilen, gestalten Sie am besten eine auserkorene Wand für die Galerie. Wir verraten Ihnen, wie Sie Bilder richtig hängen.

Zimmer aufwerten mit dem Alltagsheld Pouf

Sie dienen als spontane Sitzgelegenheit, geben einen prima Nachttisch ab und sind ein bequemer Hocker, um die Füße hochzulegen. Poufs gibt es aus nachhaltigen Naturmaterialien, in verschiedenen Farben und Mustern.

Geht Ihnen ein Licht auf?

Der Beleuchtung sollten Sie im kleinen WG-Zimmer viel Beachtung schenken. Leuchten Sie auf jeden Fall mit Wandlampen, Spots oder schicken Tischlampen die Ecken des Zimmers aus. Denn dunkle Ecken lassen einen Raum noch kleiner wirken. Zudem wird es so richtig gemütlich!      

Finden Sie Ihren Stil und ziehen Sie ihn durch

Klar, wenn Anfang 20 das Uni-Leben losgeht, können Sie sich definitiv noch ausprobieren und verschiedene Einrichtungsstile kombinieren. Einem kleinen WG-Zimmer ist das aber nicht zuträglich. Schnell wirkt es unruhig und leider auch etwas chaotisch. Dabei gibt es schöne Stile und Trends, die für ein einheitliches Wohnbild sorgen und dennoch ausreichend Freiheiten zum Ausprobieren lassen.

Einen guten Mix aus funktional und zeitlos schön liefert Scandi. Der nordische Einrichtungsstil kombiniert Gemütlichkeit mit Klarheit. Simple Formen, Details wie textile Deko, Kissen, Decken und warm leuchtende Lampen schaffen das weltbekannte hygge Gefühl – zuhause sein und sich geborgen fühlen. Ähnlich zeigt sich die asiatische Variante – Japandi. Japandi zelebriert einen kühlen Stil, Eleganz und flache Möbel –  weniger ist mehr und der Übergang zum Minimalismus fließend.

Natürlichen und urbanen Chic vereinen Stile wie Ethno und Boho. Die Accessoires und Deko kommen unprätentiös daher. Vor allem Strick, natürliche Textilien aus Hanf und erdige Farbtöne bestimmen die Einrichtung. Entlehnte Muster aus den lateinamerikanischen und afrikanischen Kulturen setzen spannende Akzente. Teppiche, Läufer, Vorhänge und Grafiken bringen diesen Look ins Zimmer – ganz ohne Platz wegzunehmen. Hier finden Sie weitere zeitgenössische Einrichtungsstile.

Wir wünschen viel Spaß beim Einrichten

Ihr schrankwerk-Team


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